Numbury Cheesy Gokyo Valley Trek

Unterwegs in der Everest Region


Eigentlich wollten wir unseren letzten Trek in einer Art organisierten Tour zum Mera Peak unternehmen, bei der man am Ende auch Eisklettern muesste, um den 6000m hohen Berg zu erklimmen. Auf der Anapurna-Runde wurden wir jedoch von einem aelteren Ehepaar inspiriert, das bereits seit mehreren Jahren in Nepal auf eigene Faust wandern geht. Diese beiden Trekkingveteranen schwaermten so von dem Sagarmatha National Park (in dem auch der Chomolungma, der Mount Everest zu Hause ist), in dem man 4 verschiedene Taeler, die alle ueber 4000m hoch gelegen sind besichtigen kann. Das klang so gut, dass wir kurzerhand unseren eigenen 32-Tages Trek zusammenstellten … wir nannten ihn den Numbury Cheesy Sherpa Gokyo Trek (kurz auch HAFE-Trek), da er sich aus mehreren Treks zusammensetzt.


Originally we wanted to spend our last trek with an organised company on trip to Mera Peak which had to be climbed with ice axes and crampons but we got inspired on our Annapurna Circuit Trek by an older couple. They have been trekking on their own for years and years in Nepal and especially liked the Sagarmatha National Park because you can explore 4 valleys all above 4000m. That really sounded great to us and so we decided to do another 32-day trek on our own. We called it the Numbury Cheesy Sherpa Gokyo Trek because it consists of several different treks.


Teil 1: Der Numbur Cheese Trek

Mit dem lokalen Bus fuhren wir 12 Stunden, bis in das 80 km entfernte Jiri, von wo aus wir unsere Erkundungstour durch die Numbur und Khumbu-Region starteten. Der erste Teil unserer Wanderung sollte uns in einen Teil des Himalaya fuehren, den sogenannten Numbur Himal (Gebirgsregion benannt nach dem groessten Berg in der Region, dem Mount Numburchuli), der von Wanderern bisher nur wenig erkundet ist. Wir begaben uns hier auf die Spuren der Yak Herder und des Werdegangs des in der Region hergestellten Kaeses. Uns war bereits in Kathmandu klar, dass es auf diesem recht entlegenen Trek kaum Uebernachtungsmoeglichkeiten in Huetten und Gasthausern gab. Das bedeutete wir mussten unser Zelt aufruesten und uns mit Verpflegung fuer ca. 8 Tage camping eindecken. Mit Sack und Pack (jeder von uns hatte etwas mehr als 20kg zu tragen) und voller Tatendrang machten wir uns also auf in die Sommerresidenzen der Yaks, Naks und Yak/Nak-Herder. Die ersten beiden Tage waren Fitnesstraining pur und mega anstrengend, da wir bereits 2000 Hoehenmeter durchaus steilen Terrains bezwingen mussten (hechel). An diesen beiden Tagen begegneten wir nicht einer Menschenseele und konnten so die unbefangenen Geraeusche der rauhen Natur, dunkle Sternenhimmel und menschenleere Sonnenaufgaenge geniessen. Womit wir nicht gerechnet hatten war, dass wir fuer weitere 5 Tage niemanden zu Gesicht bekommen wuerden. Es waren also nur Jamie und ich, die unseren Weg durch das spaerlich gekennzeichnete Numbur-Gebiet finden mussten. Von Tag zu Tag wurden unsere Kartenlesekuenste besser und besser, da alles davon abhing den richtigen Weg zu finden. In der zunaechst grasflurartigen und zum Teil steinigen Landschaft fand man alle paar Kilometer ein paar einfache Holz- oder Steinhuetten, die den Yak-Herdern im Sommer (April bis September) als Unterkeunfte dienen, zum Zeitpunkt unserer Wanderung abr leer standen. So konnten wir diese teilweise als Unterkuenfte nutzten, um uns vor Kaelte und dem eisigen Wind zu schuetzen (da wir mit der Handhabung unseres erst neu gekauften Kerosincampingkochers anfaengliche Probleme hatten und so mehr Kerosin verbrauchten als uns lieb war, mussten wir mit dem Kochen und warmen Mahlzeiten etwas sparsam umgehen, was uns in den letzten 3 Tagen nur eine warme Mahlzeit pro Tag ermoeglichte – aus diesem Grund waren wir sehr froh ueber die Huetten). Neben steinigen Graslandschaften fuehrte uns der Weg an zwei Pilgerstaetten vorbei, den heiligen Seen von Jata Pokhari und Panch Pokhari. Beide 4200m bzw 4500m hoch gelegene Orte werden vor allem waehrend des Janaipurnima- Festivals im August jaehrlich von ca.  3000 Nepali (Buddhisten und Hindus) besucht.  Es heisst, wenn man sich mit den heiligen Waessern waescht  dann werden die eigenen geheimsten Wünsche erfuellt und man wird von allen Suenden befreit. Die Ueberbleibsel der Pilgerschaft, Opfergaben wie weisse Schals, Geld, Blumen und kleine dreizackaehnliche metallene Gebilde waren sowohl in Jata Pokhari als auch in Panch Pokhari noch zu Massen vorhanden. Von einer Sherpani in Deurali erfuhren wir spaeter, dass diese Wanderung zu den heiligen Staetten von Nepalesen aus der naeheren Umgebung mindestens einmal im Leben erfolgen sollte (nie aber 2 Mal oder 4 Mal, nur ungerade Anzahlen bringen entsprechend des Glaubens Glueck). Von den entlegenen Pilgerstaetten fuehrte unser Weg ueber steiles und steiniges Terrain, das wir als Ueberbleibsel eines alten glazialen Systems identifizierten. Nach dem Erklimmen des Thulo Lapcha Passes (dieser Pass wird auch heute noch benutzt, um Yaks hinueber ins Likhu Khola Tal zu bringen) sahen wir den verbleibenden Gletscher auf der anderen Seite und wanderten an seiner Seite entlang.

Nachdem wir sieben Tage uns selbst ueberlassen waren, erspaehten wir an Tag acht die erste bewohnte Siedlung… ein kleines und recht wohlhabendes Sherpa-Doerfchen mit dem Namen Lachewar. Beim Eintritt in die Siedlung wurden wir von den auf den Aeckern arbeitenden Bewohnern (ob beim Pfluegen des Ackers mit Hilfe von Yaks, beim Ernten der Hirse, der Kartoffeln oder oder oder) groesstenteils mit einem freundlichen “Tashidele” empfangen. In Lachewar schien der Zeiger der Zeit stehen geblieben zu sein, denn es war die traditionellste Siedlung, die wir zu Gesicht bekommen haben (und auch bekommen werden). Aufgenommen in sein trautes Heim wurden wir dann von einem sehr freundlichen, aelteren Sherpa in Moenchsrobe. Permakunga fuehrte uns voller Stolz durch seinen kleinen und wohlbestueckten Gebetsraum und war die Gastfreundschaft in Person. Neben einem unglaublich reichhaltigen Dal Bhat und Unmengen von Tee bekamen wir auch frische Yak-Milch zu trinken. Diese war zwar unglaublich fetthaltig, aber extrem lecker und nach den nahrungstechnisch recht enthaltsamen letzten 7 Tagen genau das was wir in dem Moment brauchten!!! Mit Permakunga und seinen Schwestern konnten wir auch unser Nepali wieder ein wenig auf Vordermann bringen, auch wenn wir gerne noch etwas mehr ueber seinen Lebensstil und die Sherpa Kultur erfahren haetten (aber das liessen unsere spaerlichen Nepali Kenntnisse leider nicht zu). Bei unserem naechsten Stop trafen wir dann eine Sherpani, Maya, die als Nomadin lebt. Sie besitzt 3 Yaks und verdient sich ihr Brot damit Gueter wie Reis, Linsen, Salz, Wolle etc. von A nach B zu transportieren (aufgrund fehlender Strassen in den Gebirgsregionen sind Yak bzw. Eseltransporte die einzige Moeglichkeit groessere Lasten von Dorf zu Dorf zu bringen, oft erfordert es auch mehrtaegige Reisen). Sie berichtete uns, dass das Nomadenleben auch heutzutage aufgrund der fehlenden Infrastruktur gar nicht so unueblich in der Khumbu-Region ist. Auf den Spuren der Yak-Herder unterwegs, erreichten und besichtigten wir letztendlich auch Nepals erste,1959 von den Schweizern errichtete Kaesefabrik in Thodung. Das freundliche Personal gab uns eine kurze Fuehrung durch das niedliche Fabrikgebaeude und ,wie sollte es auch anders sein, wir belohnten uns anschliessend mit einem kleinen Stueck Yak-Kaese (es war nur 1kg 😉 … ein guter Abschluss des ersten Teils unserer Wanderung!!!


Part 1: The Numbur Cheese Trek

After a 12 hour bus ride to the 80 km distanced Jiri, we started our exploration tour of the Numbur and Khumbu Region of Nepal. The first part of the trek led us into a region, called Numbur Himal (named after the highest mountain in this area, the Mount Numburchuli) which is known for their Yak-cheese production. The trek follows the way of the Yak herders into the remote summer grazing areas of yaks & naks. We knew from the start that due to the lack of teahouses in this area a tent and food for approximately 8 days was needed to be taken. With our heavy packs (each of us had to carry around 22kg) and with a lot of motivation for the unknown and what to expect from this trek we started into the remote area. The first two days, believe me, were real hard core fitness training, since we had to climb 2000m already…nothing for the untrained 😉 In these two days we didn’t see any other person, no trekkers and no locals around. We enjoyed these moments of peace and quietness a lot and it felt like being miles away from any human settlement, just us and the raw nature. What we didn’t expect at that time of enjoyment was that we wouldn’t see any other people for another 5 days…later we found out that the little settlements on the way are just habited from April to September, when the Yak herders come up with their cattle for grazing… it was just Jamie and I for 7 days (not even a mammal we could talk to in case of an emergency). Every day our map reading skills got better and better since the way through this grassy and a little stoney area was not always easy to spot. Sometimes we used the little herders huts as a night shelter to protect us from the icy wind and the cold. Especially in the last three days that became handy since we had some problems with our newly bought kerosene stove that used more fuel than it should at the start. We ended up having one warm meal a day to save kerosene, a shelter hut was much better at keeping us warm than a tent.

The Yak herders way also led us past two pilgrim places, the sacred lakes of Jata Pokhari and Panch Pokhari. Every year for the Janaipurnima festival in August more than 3000 Nepali people (Hindus as well as Buddhists) make their way up here to  4000m+ high sacred places to take a dip in its holy waters and pray. It is believed that this will fulfill ones wishes and clear the past sins. Even when we arrived these sites were still filled with the offerings like white scarfs, money and fork like looking metallic things (tridents)… A sherpani in Deurali told us later that you have to do this strenuous pilgrimage at least once in your life but not an even number, has to be 1,3,5 etc otherwise bad luck…

After the pilgrimage places of Jata and Panch Pokhari we entered old glacial and very rocky terrain where it was quite strenuous to walk. After the 4900m high Thulo Lapcha pass (which is still used to bring the yaks over into the Likhu Khola valley) we saw the glacier covered by tons of sand on the other side and made our way along the ridge of it.

Even though we enjoyed the seven remote days we got all excited when we spotted the first inhabited settlement on our route again, the small but wealthy sherpa settlement of Lachewar. When we entered the traditionally run village we were greeted with a friendly “toshidele” from the working habitants on the fields. Some were preparing their acres with yaks for the next season, others were harvesting potatoes or millet or or or… A lovely old man in his monk rope took us into his home for the night and was the welcome ness in person. He spoiled us with tons of dal bhat and tea and we even got a fresh bowl of yak milk to taste…very yummy and fatty and after the starvation along the trek – just what we needed 🙂 He even showed us his colourful prayer room in the house where he is to be found twice a day to fulfil his prayers to Buddha. We managed to find out about a few things about their lives but our Nepali language skills were unfortunately not good enough to ask all the questions we wanted to know about culture etc. but anyway it was so good to have an authentic homestay in this area! In the next village we met a Sherpani called Maya and she told us a little bit about her life. She earns money as a nomad, bringing goods like rice, lentils, salt, wool etc. with the help of her three yaks to the hilly Numbur areas. She explained that due to the lack of streets in the mountain areas the nomadic life is still spread throughout Nepal quite a lot.

The trek wouldn’t be called cheese trek if there wasn’t any cheese to find on the way… so finally we paid a visit to Nepals first, 1959 build by the Swiss, cheese factory in Thodung. After a small tour through the neat factory we spoiled ourselves with a tiny little bit of yak-cheese (1kg 😉 … a good way to finish the first part of our trekking!!!              





Teil 2: Der lange Weg nach Namche Bazar

Auch wenn es auf dem Hauptwanderweg von Deurali nach Namche Bazar in 7 Tagen eigentlich nur 600 Höhenmeter zu überwinden gab, kann der Weg keineswegs als leicht und graduell ansteigend beschrieben werden. Da wir uns von West nach Ost bewegten (also nicht von Süden nach Norden in die Berge aufstiegen), mussten wir mehrere Pässe und Täler überwinden und jeden Tag mehrere hundert Meter auf- als auch absteigen. Besonders freuten wir uns auf das Sherpa-Dörfchen Ringmu, das von mehreren Apfelplantagen umgeben war. Neben Äpfeln gab es natürlich auch sämtliche andere Apfelprodukte wie Apfelkuchen, Apfelcider, Apfelwein und Apfelbrandy. Von dem Apfelkuchen gönnten wir uns gleich 2 grosse Stücken und wer das Leckermäulchen Jamie kennt, der weiss, dass dazu Vanillepudding nicht fehlen durfte. Das Cider war zwar nicht so unser Fall, dafür aber der Brandy, von dem wir uns für die kälteren Tage im hohen Norden des Sagarmatha Nationalparks gleich 1 Liter mitnahmen 🙂 Fast alle Siedlungen auf dem Weg nach Namche waren typische Sherpa Siedlungen, die man vorrangig an ihren weissen oder cremefarbenen Fassaden und grünen oder blauen Fenster- und Türrahmen erkannte. Einige Fenster waren zudem mit aufwändigen Holzmalerein bestückt. Sherpa bedeutet Bewohner aus dem Osten, diese nun vorrangig in Nepal lebende Kaste ist vor … Jahren aus dem Osten Tibets in einer Flüchtlingswelle nach Nepal eingewandert. Grösstenteils trafen wir in den Dörfern überwiegend Frauen an, da viele Männer als Trekking guide oder Porter arbeiten und dadurch in der Trekkingsaison viel unterwegs sind. Im Reiseführer lasen wir jedoch von einem Dörfchen, Jubhing, dessen Bewohner der Rai-Kaste angehören. Was eignete sich also besser als eine Uebernachtung in dem Rai-Dörfchen, um etwas mehr über deren Kultur kennen zu lernen? Da die Rai weiter aus dem Süden kommen als die Sherpa, erkannte man sie an ihrer etwas dunkler gefärbten Haut. Besonders die Frauen unterschieden sich von den Sherpani, denn sie trugen als Zeichen ihres Wohlstandes einen goldenen Ring durch die Nase (je wohlhabender ihre Familie, desto größer der Nasenring). Mit seinen kleinen Lehmhütten und vielen farbenprächtigen Pflanzen, war das fast tropische Jubhing ein ganz faszinierender Ort, was man von seinen Bewohnern allerdings nicht behaupten kann. Wir versuchten mit netten Gesprächen einiges über die Rai zu erfahren, bekamen aber grösstenteils abgehackte Antworten als auch merkwürdige Blicke als Erwiderung. Ein interkultureller Austausch fand hier also leider nicht statt 🙁  

Die naechste groessere Station war dann Lukla. Um nach Lukla zu gelangen, mussten wir 400 m relativ steil aufsteigen. Von unten kommend konnten wir aber von unserem Mittagspausen-Aussichtspunkt nur ca 20 Meter unterhalb des Flughafens die im 10 minütigen Abstand startenden bzw. landenden Flugzeuge aus nächste Nähe beobachten. Der Flughafen in Lukla wurde erst 1964 unter Supervision von Edmund Hillary, einem der beiden Erstbesteiger des Chomolungma (Mount Everest) erbaut, um Güter wie Kerosin, Sauerstoffflaschen, Verpflegung etc. zu Expeditionszwecken bereits auf 2800m Höhe zu befördern anstatt sie für über 8 Tage von Jiri mithilfe hunderter Porter zu Fuss dort hoch transportieren zu lassen. Heute fliegen die meisten Touristen, die im Sagarmatha National Park wandern gehen, gleich nach Lukla, anstatt von Süden her hochzuwandern. Deshalb landet und startet auch alle 10 Minuten ein nur mit max. 14 Personen befülltes Flugzeug. Die Flugzeuge sind deshalb so klein, da die Landebahn zu einer der kürzesten und zugleich gefährlichsten der Welt gehoert, auch deshalb, weil die Landebahn bergauf führt und nach 400 m Bremsweg an einer steilen Felswand endet. Eine Landung erfordert also absolute Konzentration und Präzision des Piloten und es war wirklich ein Spektakel dies aus der Nähe zu beobachten. Unsere Begeisterung führte sogar soweit, dass wir unser Zeltlager direkt neben dem Flughafen aufschlugen, um die erste Maschine um 6:15 Uhr in der Morgendämmerung landen zu sehen (bei der Gelegenheit haben wir auch gleich unseren Rückflug gebucht ;).

Eigentlich ist es von Lukla bis Namche ein 2-Tagesmarsch, da wir aber in Namche Bazar den beruehmt beruechtigen Samstagsmarkt nicht verpassen wollten, mussten wir uns ein bisschen sputen. Auf dem Namche Bazar herrschte ein buntes Treiben, da hier Jung und Alt zusammenkommen, um über Gott und die Welt zu plaudern und günstige Waren für die kommende Woche zu erstehen. Die Güter für den Markt werden jeden Samstag von vielen Bauern aus den umliegenden Dörfern in 1-2 Tagesmaerschen herbeigetragen. Sie bringen vor allem frisches Obst und Gemuese, Büffel-Fleisch und andere Waren wie Kekse etc. auf den lokalen Wochenmarkt und verkaufen ihre Waren bevor sie wieder in ihre Dörfer zurückkehren. Es wurde viel gefeilscht und auch wir konnten uns mit einigem Proviant für  die nächsten 2 Wochen im Sagarmatha Nationalpark (Gokyo und Umgebung) eindecken 🙂   




Part 2: The long way to Namche Bazar

From Deurali, the end village of the cheese trek, to Namche Bazar, the gateway into all four valleys of the Sagarmatha National park, we just had to climb around 600m total in approximately 7 days… that sounds quite easy and doable, right? Unfortunately our path didn’t climb up the valley from South to North but was leading from West to the East, that meant we had to climb a couple of passes and go down a couple of valleys. Each day included ascending as well as descending at least 300 to 1000 m … that was quite an effort but the views we got, mixed with the different vegetation zones were never boring. We looked forward visiting a little sherpa settlement of Ringmu which was surrounded by apple orchards, so we imagined to get a good few fresh apple products there. Next to apple cider and apple brandy we tried, of course, the freshly baked apple pie (and who knows the sweetmouth Jamie knows that it had to come with custard, of course). While the apple cider was not quite our favourite we really enjoyed the apple brandy and even took a one liter bottle with us to drink in the higher and colder northern region of the Sagarmatha national park.

While there were mostly Sherpa village on the trek our guidebook said there is gonna be one other settlement inhabited by the Rai cast. So we thought that there would be no better option of getting to know a little bit about the culture of these people than staying overnight in Jubhing. So we did. By entering the almost subtropical Rai-village one could spot the difference of these people in comparison to the Sherpa in their outward appearance. Because the Rai people come from more southern parts than the Sherpa (Sherpa means people from the east and they fled from Tibet around 300 to 400 years ago to settle mostly in the eastern Nepal region), their skin colour is a little bit darker and especially the women differ from Sherpani because they are wearing a golden ring through their nose which displays their wealth. The bigger and nicer their ring is the wealthier their family is. Although Jubhing itself was very pretty and nice its citizens were not. We tried to start some conversations but all we got back was weird answers and people laughing at us…what we found very rude. So the intercultural exchange with the Rai cast unfortunately failed 🙁

The next bigger stopping point was Lukla. Lukla is nowadays especially known for its airport which is supposed to be one of the scariest and most dangerous in the world. In old time a small sheep herding settlement it gained more local importance on from 1964??? when Edmund Hillary (one of the two first climbers of the Chomolungma, Mount Everest) started with the building of this airport for the growing amount of expeditions being made to the Everest. The advantage of an airport on 2800m lay on the hand since goods like kerosine, food, oxygen, tents etc. for the long lasting Everest Expeditions didn’t have to get carried up the 9 days from Jiri by hundreds of porters…that saved a lot of strength. Nowadays quite a huge amount of trekkers who wanna make their way into the everest region fly into Lukla and mostly fly even out again…the region we came from suffers a lot from the lack of tourists. When we walked up to Lukla we had a picnic just 20 m underneath the airport. So every ten minutes a small, 14 passengers airplane, was landing or flying out. The airplanes have to be that small because the landing area is just 400 m long and does lead furthermore uphill. If the pilot doesn’t manage to stop the airplane in this short distance he will hit a big mountain wall… so watching the airplanes land and fly out was really interesting to watch especially with that nice panorama!!! Our enthusiasm led so far that we even camped right next to the airport (and of course, already booked our mountain flight back).

From Lukla to Namche Bazar it is usually another two days walk but since we really wanted to see the well known Namche Saturday market we had to hurry this distance in one long 7 hour day walk. But it was worth it to see. Every Saturday farmers from nearby villages bring their vegetables, fruits, meat and other for example electronical goods by foot up to Namche. Mostly local people visit the market to socialize but also to get all their fresh and quite cheap food for the whole week. So all morning until the late afternoon there is alot chatting and bargaining going on… and even we got a few nice and cheap things (mostly cookies) to take with us up into the northern and far more expensive Gokyo region.  



 Teil 3: Gokyo und Umgebung

Wahrscheinlich waren es die ersten Erschöpfungserscheinungen nach knapp 20 Tagen ununterbrochenem Wandern, die wir auf der 3-tägigen Wanderung von Namche Bazar hinauf ins Gokyo Tal zu spüren bekamen, denn der Aufstieg fiel uns unglaublich schwer. Unsere Beine waren müde und wir konnten uns gluecklich schaetzen, dass aus Akklimatisations-Gründen die Tageswanderungen nur 2-3 Stunden lang waren und nur langsam aufwärts führten… Unser Highlight auf dem Weg nach Gokyo waren eindeutig ein paar Krähen! Jawohl Krähen! Als wir während einer Mittagspause gerade ein im Gokyo Tal anzufindendes Moschustier beim Grasen beobachteten, mussten zwei Krähen ausführlich meinen Rucksack und dessen Inhalt studiert haben. Beim Umdrehen sahen wir die beiden Krähen nur mit einer Packung unserer Lieblings-Kokosnuss Kekse davonfliegen, die sie AUS meinem Rucksack gestohlen hatten. Ein paar Minuten später sahen wir die beiden dann ein Stück hangabwärts mit jeweils 3 Stück Keksen in ihrem Schnabel…sie hatten also nur wenig Mühe die Verpackung zu öffnen. Ich hätte ja nicht gedacht, dass Krähen so intelligent sind, aber nach diesem Schachzug hatten sie sich ihr Mittagbrot redlich verdient 🙂

Kurz vor Gokyo änderte sich die Landschaft dann von tiefen Schluchten und weiten Graslandschaften zu glazial geformten Steinwüsten (Endmoränen). Auch die letztendlich 5 Gokyo Seen stellen Überbleibsel des noch existierenden aber stark geschrumpften Ngozumpa-Gletschers dar und enthielten eiskaltes, aber azurblaues Wasser. Gokyo selbst ist eine kleine Ansiedlung von Häusern um den dritten der fünf Seen. Wo früher Menschen lebten, gibt es in Gokyo heute nur noch temporäre und nur während der Saison geöffnete Hütten, Hotels und Unterkünfte. Die meisten Hüttenbesitzer haben ihre Häuser in Khumjung oder Kunde (in der Nähe von Namche) und kommen nur während der Saisonzeit (März-Mai und August-Dezember) dort hoch. Zu anderen Zeiten ist es dort in 4700m zum Leben auch viel zu kalt. Selbst als wir dort in der zweiten Novemberhälfte nächtigten, war es keine Seltenheit, dass der Urin im Pinkelbecken direkt gefror und man nach 6 Uhr abends und vor 10 Uhr morgens kein fliessend Wasser zum Waschen oder Spülen benutzen konnte, da es gefroren war. Interessant fanden wir zudem, dass die Bewohner des gesamten Gokyo Tals (spaeter realisierten wir, dass fast alle Sherpas diese Methode nutzen) ihre Öfen mit getrockneten Yak-Fäkalien heizen… mit ein bisschen Benzin oder Kerosin zu Beginn und das brennt unglaublich schnell und heizt gut ein…Recycling pur, und das in dieser hohen und abgelegenen Himalayaregion 😉

Insgesamt blieben wir für 5 Tage in Gokyo, denn in der Umgebung gab es viele interessante Ausflugsziele. Wir erklommen Gokyo Ri, einen 5300m hohen Aussichtspunkt, von dem aus wir unglaubliche Panoramablicke auf den Chomolungma, den Lotse und die umgebenden Berge bei Sonnenuntergang erspähten. Gern wären wir noch laenger geblieben, aber nachdem wir Fuesse und Haende nicht mehr spüren konnten, mussten wir uns schleunigst bergab bewegen (wir hatten uns einen kleinen Snack gemacht, Ei-sandwich … oben angekommen war das Sandwich nicht mehr so wirklich geniessbar, da das Eigelb gefroren war!)

Ein weiterer Ausflug führte uns zum Basecamp des Cho Oyu, des 6- höchsten Berges der Welt, an dessen Fusse wir in 5200 m zelteten. Der Cho Oyu ist ein Grenzberg zum von den Chinesen besetzten Tibet. Beim Aufbauen des Zeltes im alpinen Terrain hörten wir sehr merkwürdige Geräusche in dem von kleinen Seen umgebenen Basecamp (es war eine Mischung aus zischend und pfeifend, heulend wie der Wind, jedoch aus der uns umgebenden Landschaft kommend – Jamie identifizierte diese Geräusche eindeutig als zugehörig zu der Spezies Yeti Himalaya …auch wenn wir keinen zu Gesicht bekamen, glaube ich er hatte Recht 😉 Nachts wurde es bitterkalt (um die -20 Grad), aber dank unserer fast vollständig erhaltenen Flasche Apfelbrand und guten Schlafsäcken (danke an dieser Stelle nochmal an all meine Geburtstagsgeschenke Gönner!) überlebten wir die Nacht und konnten einen atemberaubenden Sternenhimmel mit vielen Lawinen- und Yeti-Geräuschen im Hintergrund genießen… die Erfahrung war einfach unglaublich.

Unser Highlight-Ausflug war jedoch der Tagestrip zum Donag Tse, auch @The finger@ genannt. Nach einer harten Wanderung zum Fuße des steinigen Kolosses, ging es ans Eingemachte und den spaßigen Teil des Weges… die 300m hohe Klettertour auf felsigem Untergrund. Sowohl das Klettern zum Gipfel als auch die atemberaubende Aussicht von 5500m Hoehe ueber das gesamte Gokyo Tal waren absolut umwerfend und gaben diesem Ausflug die 5 Sterne, die er verdiente!!!

Nach 5 Tagen in Gokyo mussten wir uns dann auch langsam auf den Heimweg machen… aber nicht auf dem gleichen Wege talabwärts, sondern über den sogenannten Renjo La Pass ins benachbarte 4000 m hoch gelegene Bhotse Tal. Der Aufstieg war mühsam, aber die einheimische Fauna wie Pikas (kleine hamsterähnliche, entsprechend ihrer Umgebung graeuliche Tiere) und Tibetische Königshühner machten den Aufstieg sehr interessant. Der Gipfel des Passes war sehr eng, sodass man eine gute Sicht sowohl auf die Gokyo Seite als auch auf die Bhotse Seite von dort aus hatte. Hinter dem Pass übernachteten wir bei einem sehr freundlichen Sherpa-Ehepaar in Maralung. Am Ofen sitzend und mit beiden plaudernd, erfuhren wir, dass der mittlerweile fast 50 jährige Phurba (der Mann) als Porter und Guide bereits 10x die Spitze des Chomolungma erklommen hat. Er sprach mit viel Respekt von seinen Expeditionen und seinen Erfahrungen mit dem Berg.

Mehr über die Sherpa-Kultur erfuhren wir dann weiter südlich in Thame. In unserer Unterkunft dort hatte die Besitzerin noch viele antike Sherpa-Gerätschaften, z.B. zum Herstellen von Chang, Butter oder Momos als auch Gefäße zum Servieren von Tongba und Tsampa oder Lagern von Mehl. Heute werden diese Gerätschaften kaum noch genutzt (oft nur zu besonderen Anlässen), denn Mikrowellen und moderne Technik haben auch in der niederen Khumbu Region Einzug in die Haushalte bzw. Lodges gefunden.      

Von Thame aus führte uns der Weg zurück über Namche Bazar nach Lukla, wo unser Morgen-Flieger zurueck nach Kathmandu nach 32 Tagen Trekking schon auf uns wartete… und auch endlich wieder eine warme Dusche seit Wochen  🙂  🙂  🙂



Part 3: Gokyo and around

Probably it was the exhaustion of the previous 20 days walking in a row that made our 3 days walk up from Namche Bazar to Gokyo become a real effort. Our legs felt like they weighed tons, so luckily our walking days up the valley were just short 2-3 hour walks in order to avoid altitude sickness. Most mentionable on our way up were crows … yes I really mean these black annoying birds. On one of our lunch breaks while Jamie and I were watching a nearby a musk deer, two crows must have carefully observed my backpack. When we turned around from our musk deer observation we just saw them flying away with a pack of our favourite coconut cookies which they stole from the INSIDE of my backpack! A few minutes later we saw them with each 3 cookies in their mouth (these little greedy crows), so they must have managed to open the package on their own… in this case we decided they have well deserved their lunch after such a brilliant robbery 😉

From there the landscape towards Gokyo changed from steep cliffs and grassy areas to glacial formed stone deserts (the end parts of the glacier with the remaining stones in there). And even the 5 lakes in the Gokyo valley constitute remains of the declining Ngozumpa-glacier, containing azure blue but ice-cold waters. Gokyo itself is just a little Sherpa settlement that is located on the third of the five lakes. Nowadays it’s just inhabited throughout the tourist season (all the houses up there are lodges or hotels, so there is not one real houses remaining) from August to December and March to May. After December it’s just too cold to stay up there in that 4700m high place. Even during our visit in mid-november there was no running water after sunset at 6 and before 10 in the morning because it was all frozen. It was so cold that when you went to the toilet at night ,shivering and with thousands of goosebumps, your pee immediately froze in the squat eastern toilet sink …haha. But the Sherpa people are dealing good with the cold problem there. Because in this valley there are no trees, they had to find a possibility of how to heat up their rooms in the winter and they came to a real good solution which is even very environment friendly… they are burning dried Yak-shit … it is absolutely amazing how fast it burns!    

So despite the freezing temperatures we experienced Gokyo is a beautiful little village with astonishing surroundings, that’s why we decided to stay out there for 5 days in order to explore the surroundings areas and have a base to relax a little bit.  

Our first trip was up to Gokyo Ri, a 5300m hill next to the third lake from which we enjoyed wonderful sunset views over Everest, Lotse and all the big snow covered mountains around. Just because we couldn’t feel our fingers and toes anymore (and our prepared egg sandwiches – egg yolk was frozen when we ate it 😉 we had to leave before the pitch darkness, but even though it was great and very idyllic to watch.

Another trip we made was to the Basecamp of the Cho Oyu, the sixth highest mountain in the world which lies on the Tibetan border. There we put up our tent to spend the night on that remote and in 5200m located place. While we put our tent up we heard ….. noised, really weird and scary. Jamie identified these noises as belonging to the species Yeti Himalayan and I think he might be right, even if the snowman was hiding from us. It was bitterly cold up there, the thermometer went down to -20 degrees, but thanks to our good sleeping bags and the almost ¾ filled bottle of brandy we made it through the night and we got rewarded with the darkest night sky we have ever seen, scary Yeti noises and sounds of avalanches around us all night 🙂

Finally we come to our 5 star trip … the walk and climb to Donag Tse, @the finger@. Although the walk towards it was quite long and exhausting, the last 300m meter climb along the rocky boulders was great fun. Sitting up there at 5500m on rocky boulders, enjoying the landscape while realizing the simpleness of the feeling of freedom made this our favourite place in the mountains. It was so peaceful and at the same time you could feel and see the power of the forces that form the earths shape… absolutely beautiful.

After our five days in Gokyo we had to make our way back…but we didn’t go the same way but crossing over the so called Rhenjo La Pass into the nearby Bhotse valley. Because we spotted and watched a few different local animals like Pikas (according to their surrounding area greyish hamster like animals) and Tibetan Snowcocks the walk up the pass seemed not to be that strenuous.The pass itself was very narrow but it was one of the best passes we crossed because you had views as well into the Gokyo valley as well as the new Bhotse valley.    

The night after the pass crossing we slept at a sherpa married couples house in little visited Maralung. While we were sitting next to the fire with both of them, the estimated 50 year old Phurba told us that he has been already 10! times on the top/ summit of Chomolungma as a porter or a guide. He still spoke with a lot of respect of his expeditions to the @mother earth@ as the Sherpas call the goddess who is watching over Everest and is at the same time the mountain itself. A little bit more about Sherpa culture we experienced then in the next village, south in Thame. The woman in our hostel had a shelf with remains of traditional Sherpa tools like containers to store flour and tsampa in or other containers to make butter, momos or chang (their ricebeer) in it and even some to serve Tongba (some fermented millet in yeast topped up with hot water, so it’s slightly alcoholic). It was interesting to see all these although those days they are rarely used anymore since even microwaves found their way into the lower Kumbhu region.

From Thame it was just another day to get back to Lukla and our mountain flights back to Kathmandu… and finally a hot shower after about 20 days 🙂  🙂  🙂  

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